Bremerhaven 19.4.14 – der Ein-Frau-Ostermarsch

Jenny Friedheim

Veröffentlicht am 19.04.2014

Da mir beim offiziellen Ostermarsch das Reden nicht erlaubt wurde, habe ich mich mit meinem Lautsprecher spontan auf den Weg in die Fußgängerzone gemacht und meinen eigenen Ostermarsch veranstaltet.

Man wollte mich als Rednerin nicht zulassen, weil ich Montagsmahnwachen organisiere/besucht habe und demzufolge als Verschwörungstheoretikerin, Faschistin, Antisemitin und Rechtsradikale einzustufen bin. Hört selbst, was ich zu sagen hatte (leider wurde nur ein kleiner Teil mitgeschnitten) und bildet Euch eine eigene Meinung dazu.

Erklärung zu den Bauklötzchentürmen/Häkelwettbewerb: basiert auf dem Vorschlag, das die Kontrahenden/Politiker/Generäle ihre Streitigkeiten mit solchen Aktivitäten austragen. Das ist billiger als Krieg und tut niemandem weh.

Wer genau wissen will, was abgeht, ist herzlich eingeladen, sich am 28.4. (oder einem der folgenden Montage) selbst ein Bild zu machen. Wir sind immer von 18-19 Uhr vor der Großen Kirche.

Selber kommen und gucken ist besser, als andere entscheiden zu lassen, ob das gut war oder schlecht. Ihr seid alt genug, selbst zu urteilen, was richtig ist und was nicht. Wenn Euch ein Redebeitrag zum Widerspruch anregt, dann nehmt das Mikrofon und sagt, was Euch nicht paßt oder worüber Ihr anderer Meinung seid. Diskutiert mit den anderen Teilnehmern.

Was uns eint, ist der Wunsch nach Frieden und Medien, die ehrlich berichten, anstatt zu hetzen. Medien die umfassend informieren statt zu verschleiern oder Fakten zu verheimlichen. Wir wollen keine vorgefertigten Werturteile – unser Urteil können wir selbst fällen.

Wir sind einfach nur Menschen, die erkannt haben, das wir jetzt SICHTBAR sein müssen für die, die nicht zu unserem Besten handeln und sie wissen zu lassen, das wir ihnen nicht mehr vertrauen.

WIR sind verantwortlich für den weiteren Gang der Geschichte. Die Verantwortlichkeit auf „die da oben“ abzuschieben, ist zu bequem. Für unsere Untätigkeit zahlen wir am Ende einen zu hohen Preis. Wir dürfen uns jetzt nicht aufspalten lassen durch Parteien-Hickhack oder nebensächliche Zankereien.

Wir mögen über viele Dinge verschiedener Ansicht sein, aber in diesem Punkt sind wir uns einig: wir wollen keinen Krieg – nirgendwo. Darum sollten wir es schaffen, für 1-2 Stunden pro Woche zusammenzustehen, egal wer oder was wir sonst sind und uns auszutauschen. Wir wollen uns ja nicht heiraten, dann kann man das schon mal aushalten.

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