Bevor die prächtige Kathedrale in Chartres erbaut wurde, standen am selben Ort mindestens fünf weitere Kirchen, die alle dem Feuer zum Opfer fielen. Wundersamerweise blieb bei all diesen Bränden das Mariengewand in der Kirche unbeschädigt. Deswegen heisst die Kathedrale auch «Notre-Dame».
Standort und Ausrichtung der Kathedrale von Chartres
Schon die Kelten wussten um den speziellen Ort, da wo die heutige Kathedrale steht. Sie richteten hier ihre Feste und Rituale zur Huldigung ihrer zahlreichen Götter. Auch sie ahnten schon, dass unter diesem Hügel ein ganz bestimmter Erdstrom ausmündet; ein tillurischer Strom.
Schon viel, viel früher, bevor das Christentum Einzug hielt, wussten die Menschen um die Besonderheit dieses Hügels.
Als einzige Marien-Kathedrale wurde sie nicht in West-Ost-Richtung errichtet, sondern in einer Abweichung von ca. 48 Grad nach Nord-Ost. Auch die früheren heidnischen Ritualstätten und späteren christlichen Sakralbauten standen alle in dieser Richtung. Der Bezirk, von dem wir auszugehen haben, ist der Hügel…
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