Interview Herr Rettig zu YouTube-Kommentar „Kriegserklärung der ARD“ 27.06.2014
Andrea: Liebe Zuschauer herzlich willkommen bei Klagemauer-TV aus dem Studio Heidelberg heute mit dem Gast Herrn Wofgang Rettig. Guten Abend W. Rettig: Guten Abend Andrea: Herr Rettig Sie hatten auf ein ARD-Video auf Youtube reagiert, dass am 13. März mit dem Titel geschaltet wurde: „Ukraine Verschwörungsvideos in den sozialen Netzwerken“ W. Rettig: Das ist richtig, ja. Andrea: Dieser Beitrag zielt vor allem auf unseren Filmbeitrag „Terroristische Aktionen friedlicher Demonstranten“ ab. Der Moderator der ARD entrüstet sich dabei, dass die Massenmedien versuchen würden objektiv über die Ukraine zu berichten, während das Netz zu einer Propagandabühne geworden sei. Auf dieses ARD-Video hatten sie reagiert. Was hat Sie dazu veranlasst selbst ein Video zu machen? W. Rettig: Ja, also in diesem Video der ARD, was über zweieinhalb Minuten geht, da ist sozusagen etwas greifbar geworden, was man sowieso schon spürt, dass man von den normalen Medien belogen wird. In diesem ARD-Beitrag, da wurde wie Sie schon andeuteten behauptet, dass in den sozialen Netzwerken die Menschen sich hochschaukeln gegenseitig mit Verschwörungstheorien und mit einer verzerrten Sicht auf die Wirklichkeit, während die Medien objektiv berichteten. Und es ging ja dort in diesem Kurzvideo der ARD um die Ukraine, um die Gewalttätigkeiten auf dem Maidan und da hatte Klagemauer-TV eine Gegendarstellung gebracht und die lief in diesem ARD-Video im Hintergrund ab. Und man sah da die Gewalttätigkeit der Demonstranten gegen die Polizei. Das war ja diese Gegendarstellung von Klagemauer-TV. Und die Worte des Sprechers dort wurden untermalt oder belegt mit Bildern. Und jetzt hatte in der ARD dieses Video als Beleg gedient für angebliche Propaganda in den Netzwerken, in den sozialen Netzwerken. Aber man konnte dann während der ARD-Mitarbeiter von der Propaganda in den Netzwerken spricht, konnte man eben dieses Video im Hintergrund mitverfolgen und sah was da wirklich ablief auf den Bildern: Gewalttätigkeit der Demonstranten und zwar fast schon berufsmäßig gegen die Ordnungskräfte, die sich dort zurückgehalten hatten. Und das war so ein krasser Wiederspruch in diesen wenige Minuten in diesem ARD-Video. Man konnte als Zuschauer wirklich sofort sehen das ist voll gelogen, was da gesagt wird. Und bei mir war es so, da wurde für mich etwas greifbar, was ich sowieso schon als Gefühl, wie weiß wie lange in mir trage, dass man hier in den Medien: ÖRF, RF oder die Tagespresse oder die Wochenzeitschriften nur noch belogen wird, nur noch einseitig berichtet wird. Dort in diesem ARD-Video, wo die Behauptung aufgestellt wird, Soziale Netzwerke sind Propaganda und die anderen Medien die lügen, da wurde es so deutlich für mich. Und das ging ja nicht nur mir so, sondern die Zuschauer hatten ja in kurzer Zeit innerhalb von 2 oder 3 Tagen 2000 am Ende 2260 waren es glaube ich Ablehnungen gewählt bei nur 24 Zustimmungen. Und es gab 755 Kommentare. Das war eben das Bild, was ich zum allerletzten Mal wahrgenommen hatte. Und 5 Minuten später schau ich nochmal rein und da waren die Kommentare alle weg. Die Kommentarfunktion war abgeschaltet, keine Kommentare waren mehr sichtbar. Ich war also doppelt empört, so wie die ganzen Zuschauer auch empört waren, einhellig empört. Und dann wurden die Kommentare weggenommen. Da war ich doppelt empört. Andrea: Was haben Sie mit ihrere Empörung, ihrem Ärger gemacht? W.Rettig: Da hab ich zu meiner Webcam gegriffen und habe dann meinem Ärger meiner Empörung Luft gemacht. Und ich habe einen sehr kräftigen Titel gewählt. Kriegserklärung der ARD am 17. März 2014 13 Uhr. Und auch heute im Abstand von mehreren Wochen nehme ich davon überhaupt nichts zurück von dem Wort Kriegserklärung der ARD. Andrea: Können Sie uns das etwas näher erklären? Was kann man sich unter Kriegserklärung der ARD vorstellen? W.Rettig: Wenn die ARD den Krieg erklärt, was sie natürlich offiziell nicht macht, das ist mir auch bewusst, die Kriegserklärung der ARD an mich als Zuschauer oder an alle Zuschauer.
Quellen/Links:
-Interview von Klagemauer.TV
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