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Da sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges gerade in diesen Tagen zum hundertsten Male jährte, lohnt es sich, die damaligen Ereignisse mit den aktuellen Entwicklungen rund um die Ukraine-Krise zu vergleichen.
Ein Sprichwort sagt: „Aus Schaden wird man klug“. Diese Sendung soll zum Mitdenken anregen, um aus Schäden in der Vergangenheit für unsere Gegenwart zu lernen.
Nach der Ermordung des österreichischen Thronprinzenpaares im Juni 1914 in Serbien, ließ Serbien ein Ultimatum Österreichs zur Aufklärung des Mordfalles verstreichen. Daraufhin erfolgte im Juli 1914 die Kriegserklärung Österreichs an Serbien, worauf Russland als Verbündeter Serbiens, die Generalmobilmachung anordnete. Als Folge davon machte Deutschland als Verbündeter Österreichs ebenfalls mobil. Russland wiederum liess das Ultimatum zur Einstellung der Kriegsvorbereitungen gegen Österreich verstreichen, woraufhin Deutschland zuerst Russland und dann dessen Bündnispartner Frankreich den Krieg erklärte. England als Partner Frankreichs trat darauf zusammen mit Belgien in den Krieg ein. Fazit: Aufgrund der damaligen Bündnispolitik, die ursprünglich als Abschreckungstaktik zur Kriegsvermeidung gedacht war, entwickelte sich eine regionale Krise zum weltweiten Flächenbrand.
Mit dem Wissen um diesen enormen Schaden der Vergangenheit wenden wir uns nun dem aktuellen Zeitgeschehen zu.
Litauen, Polen und die Ukraine haben unlängst beschlossen, eine gemeinsame Militäreinheit mit dem Namen LITPOLUKRBRIG aufzustellen. Die Idee ist nicht neu. Eine sogenannte Litauisch-Polnisch-Ukrainische Brigade war bereits 2009 im Gespräch. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise kommt es nun verschärft zu einer Reaktivierung und Forcierung dieser Allianz.
Die Größe dieser Truppe wird zwar von russischen Experten als militärisch ungefährlich erachtet. Der eigentliche Sprengstoff liegt aber darin, dass nun zwei NATO-Staaten (Litauen und Polen) mit einem nicht NATO-Staat (Ukraine) verbündet wären. Im Falle eines Angriffs auf die Ukraine würde somit die Beistandsklausel der NATO greifen und die übrigen NATO-Länder müssten Beistand leisten. Wie vor exakt 100 Jahren wäre ein Flächenbrand unausweichlich.
In den letzten Monaten berichteten wir in unseren Sendungen darüber, wie in der Ukraine beständig gefährliche Provokationen gegen Russland gestartet werden. Wir zeigten auf, wie durch lang vorbereitete, massive Einflussnahme der USA in Verbindung mit gezielter Desinformation durch die westlichen Medien der Umsturz in der Ukraine ausgelöst wurde und die ukrainische Bevölkerung gegen Russland aufgehetzt wird. So wie es vor 100 Jahren in Serbien gegen Österreich geschah.
Inwiefern alle Beteiligten durch den Schaden der Vergangenheit rechtzeitig klug werden und so ein aktueller Weltkrieg vermieden werden kann, hängt sehr von der Verbreitung unzensierter Nachrichten ab. Denn wie sagte Otto von Bismarck so überaus trefflich: Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheiten hingegen können ganze Armeen aufhalten.
Quellen:
– http://de.awdnews.com/politik/5587-ei…
– http://www.voltairenet.org/article183…
– http://de.wikipedia.org/wiki/Litauisc…
– http://geschichtsverein-koengen.de/We…
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Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.