Israels Verbrechen in Gaza: Merkel-BRD & Antisemitismus-Debatte

Ein Kommentar zu „Israels Verbrechen in Gaza: Merkel-BRD & Antisemitismus-Debatte

  1. Auffällig ist, dass die deutschen Leitmedien den Antizionismus der Demonstranten nicht gelten lassen, sondern ihn als Antisemitismus delegitimieren.
    Auffällig ist überhaupt deren zionistische Instrumentalisierung des Antisemitismusbegriffs, verwenden die Leitmedien diesen Begriff doch – per Gleichsetzung von Antizionismus mit der Warnung vor einem neuen Holocaust – ausnahmslos als Menetekel!
    Diese Dämonisierung von Antizionisten hat aber nichts mit der politischen Wirklichkeit zu tun, ist doch die Existenz Israels absolut nicht gefährdet! Geschweige denn durch Verzweiflungstaten wie die der Hamas, gehört doch die Garantierung der „Sicherheit“ des zionistischen Regimes zur Staatsräson von 28 Natostaaten, egal, ob dieses Regime sich völkerrechtswidrig verhält oder nicht.
    Die in den Leitmedien aufgelisteten taktischen Vorwürfe an die Hamas, sie benutze die Mitbürger als „Schutzschild“, sie beschieße Israel mit „Raketen“ etc. lenkt davon ab, dass es bei den Widerstandstandsaktionen der Hamas um einen Aufstand von Unterdrückten und Beraubten gegen ihren Beherrscher geht. Und dass nur die IDF das Zeug zu einer militärischen Aktion hat, die zu einer Existenzgefährdung der Beschossenen führen kann!
    Jede Kriegsführung – symmetrisch oder wie hier asymmetrisch – verfolgt strategische Zielsetzungen, und die strategische Frage, die im Gazastreifen ausgekämpft wird, lautet: hat das zionistische Projekt Groß-Israel, also Israel vom Mittelmeer bis zum Jordanfluss, eine Chance auf Verwirklichung, oder sorgt die Weltgemeinschaft dafür, dass Israel an der Errichtung eines souveränen Staates Palästina mitwirkt, statt ihn zu verhindern!?
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