EU Nato Ukraine – Rede an Frau Merkel & Co

„Stoppt die NATO jetzt!“ – Jürgen Elsässer / Mahnwache Koblenz 1.9.2014

01.09.2014 Montagsdemo/Friedensmahnwache Basel Friede geht nur mit Russland

Parlamentschef Turtschinow forderte Abgeordnete Bondarenko auf, vor ukrainischer Armee niederzuknien

Was hat er sich nur dabei gedacht ? – Hart aber fair

01.09.14

Bei „Hart aber fair“ diskutierte Moderator Frank Plasberg mit seinen Gästen über die Qualität der Tiefkühlkost.

Unter anderem ging es um den Trick, Wasser im Pangasiusfilet beizusetzen, um das Gewicht des Fisches zu erhöhen. Und es ging um das Thema Tiefkühlpizza und darin enthaltene Zusatzstoffe, die besser ausgewiesen werden müssten, wie die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn forderte.

Nach etwa 30 Minuten kam dann aber der Moment, der von dieser „Hart aber fair“-Folge im Gedächtnis bleiben wird: Thomas Roeb, Handelsexperte und Professor für Handelsbetriebslehre an der Hochschule Bonn-Rhein Sieg, machte sich bei vielen Zuschauern unbeliebt.

Was war passiert?

Roeb sagte:

„Was mich ein klein bisschen stört, ist: Wir sitzen hier und weinen, wie schlimm das ist, mit dem Wasser im Fisch und so. Das ist ja auch irgendwie nicht so toll. Ich frage mich dann immer wieder: Was ist die Alternative? Was ist die Alternative bei der Pizza? Sollen wir jetzt alle frisch Pizza machen zu Hause? Wäre ein Gedanke. Erstens bräuchten Sie dafür irrsinnig viel Zeit oder aber, wenn man so die Hartz-IV-Empfänger sozusagen vor Augen stehen hat – die hätten vielleicht die Zeit, die haben aber nicht unbedingt die Fertigkeiten, die Fähigkeiten.“

Aufruhr im Publikum. Ungläubiges Gelächter. Frank Plasberg geht auf seinen Gast zu.

Roeb redet weiter: „Ja, den Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen, die Fertigpizza zu machen, weil sie in dem Moment keine Zeit haben.“

Plasberg fragt Roeb, ob er einen Unterschied in der Zubereitungstechnik von Tiefkühlpizzen zwischen Hartz-IV-Empfängern und Menschen mit Abitur. Plasberg sagt: „Es gibt keinen Unterschied was die Präferierung von Tiefkühlpizza angeht.“
Roeb: „Darum geht es nicht.“

Plasberg: „Dann würde ich so etwas auch nicht sagen.“

Roeb redet sich heraus: „Ich habe nur von der Zeit gesprochen, nicht von der Zubereitung.“

Plasgerb stichelt: „Können Sie eine Pizza machen, Sie sind Professor?“ „Nö. Ich habe es noch nicht probiert.“

Später in der Sendung beschwert sich Roeb noch, dass ihn Frank Plasberg mit dem Hartz-IV-Thema „in eine Ecke gestellt“ habe. Plaberg kontert: „Tschuldigung. Ich wollte Sie nicht in eine Ecke stellen. Ich wollte Sie aus der Ecke rausholen, in die Sie sich selbst gestellt haben.“

Redaktionelle Anmerkung:
Die Spontanität der gemachten Äußerung des Herrn Professors, zeugt von seiner wahren inneren Einstellung und somit hat er sich selbst deklassiert! Es bleibt zu hoffen, das ihm viele seiner Studenten, die ja häufig auch auf Sozialleistungen angewiesen sind, mächtig in den Hintern treten!

Der Deutsche Holocaust

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Nach der Kapitulation am 09.05.1945 legten die Alliierten die sogenannten „Rheinwiesenlager“ an, um ehemalige Soldaten der deutschen Wehrmacht, darunter auch Amputierte, Versehrte, Kranke aus Hospitälern, Frauen, alte Männer, Jugendliche und Kinder gefangen zu halten.

Zu klären ist die Frage, weshalb beispielsweise auch die in Bayern gefangengenommen deutschen Soldaten in die Rheinwiesenlager transportiert wurden. Es gab zahlreiche ehemalige Konzentrationslager und Kriegsgefangenenlager (Stalag) mit Baracken, in denen zumindest ein Teil der Gefangenen hätte untergebracht werden können.

Die Zustände in den Lagern waren möglicherweise gezielt geplant, um den Tod einer sehr großen Anzahl Gefangener zu verursachen. Die Lager verstießen gegen die Haager Landkriegsordnung und die Genfer Konvention von 1929. Diese sehen vor, daß Kriegsgefangene in Beziehung auf Nahrung, Unterkunft und Kleidung auf dem selben Fuße zu behandeln sind wie die siegreichen Truppen. Gefangene, die nicht verpflegt werden können, müssen nach der Genfer Konvention freigelassen werden. Außerdem dürfen nach der Genfer Konvention keine Kriegsgefangenen an eine andere Nation überstellt werden.

Die Amerikaner schufen unter dem Befehlshaber Eisenhower für die deutschen Soldaten, die nach der Kapitulation gefangen genommen wurden, einen Status, den sie DEF-Status (Disarmed Enemy Forces — entwaffnete Feindkräfte) nannten. Dieser völkerrechtswidrige Status beinhaltete, daß die Gefangenen nicht wie Kriegsgefangene behandelt werden durften:

– Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz durfte keinen Zugang zu diesen Lagern bekommen.
– Die Gefangenen durften keine Verbindung zur Außenwelt haben und keine Post empfangen.
– Die Verpflegung mußte unter das Existenzminimum reduziert werden.
– Die hygienischen und sanitären Bedingungen waren miserabel und führten schnell zu tödlichen Krankheiten.
– Die Gefangenen waren auf freiem Feld in Stacheldrahtumzäunungen unterzubringen.
– Die Einrichtung von Unterkünfte wurde verboten.
– Am 9.5.1945 wurde verboten, unter der Bevölkerung Lebensmittel für die Gefangenen zu sammeln.
– Zahlreiche der überlebenden Kriegsgefangenen wurden Frankreich zur Zwangsarbeit überstellt.