Sehr geehrte Damen und Herren, ich grüße Sie ganz herzlich aus dem Studio Augsburg mit dem Thema „Regierungsumstürze – ein fester Bestandteil der US-Außenpolitik“.
Beginnen möchte ich mit einem Zitat des Publizisten und Wirtschaftsjournalisten William Engdahl: „Russland ist der Hauptgewinn in diesem historischen, geographischen und wirtschaftlichen Kampf. Russland ist das Hauptziel der US-Außenpolitik.“ Ende des Zitates.
Wie würden die USA handeln, wenn irgendwo ein Staatsführer an die Macht kommt, dessen Kurs nicht in ihrem Sinne ist? Auf diese Frage antwortete John R. Bolton, ehemaliger Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen: „Wir haben das Recht, uns mit allen Mitteln zu schützen. Wenn es notwendig ist, auch mit Regierungsumstürzen in anderen Ländern.“ So haben die USA in den letzten 60 Jahren versucht, in über 50 Ländern Regierungsumstürze zu organisieren. Dies ist ihnen dann auch in über 50 % der Fälle gelungen. Durchgeführt wurden diese Umstürze von der CIA. Laut Philip Agee, einem ehemaligen Offizier der CIA, wurde diese Organisation nicht zum Sammeln von Informationen gegründet, sondern als Werkzeug zur Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder. Ein Werkzeug, dessen man sich bedient, wenn eine militärische Intervention nicht möglich ist. Wörtlich sagt Agee dazu: „Länder, die vorhaben die amerikanische Kontrolle loszuwerden oder zu beschränken, können sich sicher sein, dass Amerika versuchen wird, ihre Regierung zu stürzen.“ Wichtigstes Motiv dabei ist die Kontrolle über Ressourcen und der Schutz amerikanischer Geschäftsinteressen. Diese Aussagen lassen die Ereignisse in der Ukraine und im Nahen Osten in einem anderen Licht erscheinen. Auch die offiziellen Militäraktionen der USA bekommen vor diesem Hintergrund eine andere Bedeutung.
Welche Länder werden wohl als Nächstes betroffen sein?
Interessant erscheinen in diesen Zusammenhängen auch die Aussagen von Oskar Lafontaine:
„Jeder Interventionskrieg der USA wurde mit einer Lüge begründet!“
Anlässlich des 100. Jahrestages seit Beginn des Ersten Weltkrieges gab es am 28.8.2014 eine bemerkenswerte Diskussion im deutschen Bundestag. Hier äußerte sich der ehemalige Finanzminister Oskar Lafontaine sehr kritisch über die US-Außenpolitik. Er sagte: „Jeder Interventionskrieg der USA wurde mit einer Lüge begründet! […] Das war […] immer schon so, dass irgendwelche Lügen am Anfang standen und dann wurde die Öffentlichkeit aufgehetzt, die Medien haben mitgespielt und dann mussten wir auf einmal Krieg führen. […] Das ist die Wahrheit. […] Der ganze Frieden beginnt damit, dass die USA einmal lernen, das Völkerrecht anzuerkennen. Wenn sie das lernen würden, wäre der erste Schritt zum Weltfrieden getan.“
Soweit die Ausführungen von Oskar Lafontaine.
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Vielen Dank, dass Sie heute wieder dabei waren. Ich wünsche Ihnen einen interessanten Abend und auf Wiedersehen.
von hag.
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Quellen/Links:
-Doku-Film: „Das Reich des Guten“ von Konstantin Sjomin
–https://www.youtube.com/watch?v=a4umj…
–https://www.youtube.com/watch?v=qpjeu…
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