Und so werden Sie von web.de in die Irre geführt

Und so werden Sie von web.de in die Irre geführt

Web.de ist ein beliebter e-mail-Diestleister. Man kann sich dort einen e-mail-account gratis einrichten und ist dann im Besitz einer e-mail-Adresse und eines e-mail-Postfachs. So weit so gut.

Web.de hat aber leider auch eine Menge Tücken. Zum Beispiel nervt web.de mit Werbung, sowie immer wieder mit der Aufforderung, doch dem “web.de-Club” beizutreten.

Ein solches Beitrittsersuchen wird gern sorgfältig hinter “Geburtstags- und Weihnachtsgeschenken” versteckt.

Da heißt es dann zum Geburtstag oder zu Weihnachten oder zu Ostern oder zum Sankt Nimmerleinstag, dass man den “Club” 6 Monate lang gratis testen kann.

Wer sich darauf einlässt, hat schlechte Karten, denn die Sache ist nämlich die:

Ist man dem beigetreten, wird ´s nach Ablauf der 6 Gratismonate automatisch kostenpflichtig.

Das ist im Grunde genommen noch gar nicht das Schlimmste, denn das Schlimmste ist etwas ganz anderes:

Ist man dem “web.de-Club” erstmal beigetreten, dann ist es schwer, da wieder herauszukommen, also lassen Sie ´s besser gleich.

Web.de bietet darüberhinaus weitere Tücken, nämlich die Berichterstattung.

Die ist in Sachen Qualität und Wahrheitsgehalt mit der “BILD-Zeitung” zu vergleichen – also absolut wertlos und alles andere als zu empfehlen.

Wir geben ein Beispiel aus der letzten Januarwoche des Jahres 2016. Da hieß es auf web.de:

Finanzamt darf Dritte nicht immer befragen

Schon in der Artikelüberschrift findet sich kein Hinweis darauf, dass es Finanzämter hierzulande gar nicht gibt.

Ein Hinweis darauf wäre gewesen, wenn man folgende Artikelüberschrift gewählt hätte: Sogenanntes “Finanzamt” darf Dritte immer befragen

oder

Scheinfinanzämter dürfen Dritte immer befragen.

Kommen wir nun zum Artikel selbst, den web.de denkenden Menschen antut:

München (dpa/tmn) – Das Finanzamt darf sich an Dritte wenden, um die Angaben eines Steuerpflichtigen zu überprüfen. Doch ein Auskunftsersuchen ist nur möglich, wenn der Steuerpflichtige den Sachverhalt offensichtlich nicht aufklären möchte. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden (Az.: X R 4/14).

Hier sind gleich drei gravierende Fehler enthalten:

1.) Es gibt noch immer kein Finanzamt, sondern nur Firmen, die sich zu Irreführungszwecken Finanzamt nennen.

Und so werden Sie von web.de in die Irre geführt.

2.) Es gibt keine Steuerpflichtigen, da im hiesigen Land nicht ein einziges gültiges Gesetz existiert, aus welchem eine Steuerpflicht resultiert.

3.) Der sogenannte “Bundesfinanzhof” hat absolut gar nichts zu entscheiden, da der “Bundesfinanzhof” ebenfalls lediglich eine lausige eingetragene Firma, ohne hoheitsrechtliche Befugnisse ist.

Und so werden Sie von web.de in die Irre geführt..

Weiter mit der “Berichterstattung” von web.de:

Im konkreten Fall ging es um einen Mann, der Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb erzielt hat.

Das Finanzamt kontrollierte seine Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Gewerbesteuermessbeträge aus den Jahren 2002 bis 2004.

Ein Finanzamt gibt es nach wie vor nicht, auch wenn man den Begriff wieder und noch mal wiederholt.

Es fehlt zudem der Hinweis, dass das sogenannte “Finanzamt” (ohne hoheitsrechtliche Befugnisse) keinerlei Berechtigung zu irgendwelchen Kontrollen hat, wie auch der Hinweis fehlt, dass es sich bei Einkommen- und Gewerbesteuer um längst verbotene Nazigesetze aus den 1930er Jahren handelt, deren Anwendung von Dwight D. Eisenhower höchstpersönlich verboten worden ist.

An dieser Stelle stellen wir immer die Frage, von welchem Klientel denn wohl längst verbotene Nazigesetze noch heute angewendet werden.

Web.de teilt noch nicht einmal mit, dass es sich um Nazigesetze handelt, geschweige denn, dass deren Anwendung bereits seit über 50 Jahren verboten ist.

Weiter mit dem Artikel von web.de:

Im Rahmen der steuerlichen Außenprüfung schrieb die Behörde auch eine Geschäftspartnerin des Klägers an.

Falsch. Die Firma “Finanzamt” tat das – nicht eine Behörde. Firmen sind keine Behörden.

Das lässt sich daran erkennen, dass die Struktur einer Firma den Begriff Firma inne hat, während die Struktur einer Behörde mit Behörde bezeichnet wird.

Zurück zu web.de:

In dem Auskunftsersuchen ging es darum, ob die Frau an den Kläger Provisionszahlungen geleistet hatte.

Zuvor hatte bereits ein Lieferant des Klägers Ausgleichszahlungen angegeben.

Das Problem: Das Amt fragte direkt bei der Geschäftspartnerin nach. Der Kläger wurde jedoch nicht vorab um Auskunft gebeten. Dagegen klagte der Mann.

Auch hier lässt sich ein gern gemachter Fehler finden, welcher sich in dem Wort >Amt< manifestiert.

Im hiesigen Land existiert kein einziges Amt, sondern Firmen, die sich zu Irreführungszwecken Amt nennen, um Amtlichkeit vorzutäuschen.

Zusatzinformation (wie sie bei Qualitätsmedien üblich sind): Beamte existieren hierzulande ebenfalls nicht, da der Beamtenstatus bereits am achten Mai des Jahres 1945 ersatzlos abgeschafft wurde.

Wieder zurück zu web.de:

Zu Recht, urteilten die Richter des Bundesfinanzhofes.

Um Himmels Willen! An diesem Satz stimmt nun absolut gar nichts, denn die Sache ist bekanntlich die:

Zu Recht kann es hierzulande in Sachen Urteile schon mal gar nichts geben, da Firmenangestellte der Firma Bundesfinanzhof kein Recht haben, Urteile zu fällen.

Im Übrigen dürfen Urteile ausschließlich von gesetzlichen Richtern an staatlichen Gerichten gefällt werden (so sie denn Rechtsgültigkeit erlangen sollen), und nicht von Firmenangestellten in Höfen.

Ein Mal noch zurück zu web.de:

Eine solche Anfrage sei nur möglich, wenn das Verhalten des Steuerpflichtigen zeige, dass er sich an der Aufklärung eines Sachverhaltes nicht beteiligen wird. Das sei hier jedoch nicht der Fall.

Hier findet sich >…des Steuerpflichtigen<, obwohl es hierzulande keine Steuerpflichtigen gibt.

Fazit: Was bei web.de brauchbar ist, ist das e-mail-Postfach. Sonst nix.

http://newstopaktuell.wordpress.com/2016/02/01/und-so-werden-sie-von-web-de-in-die-irre-gefuehrt/

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