Balkanroute wieder offen: Zehntausende wollen nach Deutschland – Medien schweigen

Die Balkanroute ist alles andere als dicht. Es wird nur nicht mehr berichtet und die offiziellen Angaben niedriger Zahlen beruhigen die Bevölkerung. Was man nicht weiß, macht keinen heiß, und nächstes Jahr ist Wahljahr. Man zieht die Sache jetzt im Stillen durch. Hier und anderswo sind neuerdings keine Reporter zu sehen, es gibt keine Medienberichte. Erstaunlich, daß auf einmal niemand mehr darüber berichtet. Haben zufällig alle Nachrichtenagenturen, alle Fernseh- und Zeitungsredaktionen und alle Journalisten gleichzeitig keine Lust mehr?

Kroatisches Fernsehen

Im kroatischen Fernsehen „dnevnik.hr“ wird ebenfalls berichtet. Hier eine Videoaufnahme aus Serbien. Wieder sehen wir 90% nur junge Männer. Die überall zu sehenden, schicken, blauen Rucksäcke sind von der UNHCR. Wie wir ja wissen, ist es ja Programm der UN, jedes Jahr Millionen nach Europa umzusiedeln. Hier die Aufnahmen.

Andere Möglichkeiten zur Einreise in die EU

Die „Deutsche Welle“ schreibt auf ihrer Webseite, dass Ungarn Flüchtlinge aufnimmt – wenn sie genug zahlen:

„Wer sich mittels einer Staatsanleihe das Aufenthaltsrecht in Ungarn erkaufen möchte, kann ein „permanentes Aufenthaltsrecht für die ganze Familie“ innerhalb von nur „zwei Monaten“ erwerben“. Dies besagt ein Anleiheprogramm, das von der ungarischen Regierung unterstützt wird: „Hierbei handelt es sich de facto um ein lebenslanges Visum, das die freie Reise durch den kompletten Schengen-Raum ermöglicht.“

Um einreisen zu können, sind 360.000 Euro für eine ungarische Staatsanleihe über 300.000 Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren zu zahlen. Die Vermittlungsgebühren sind darin bereits enthalten. Ist diese Frist abgelaufen, erhalten „die Käufer den vollen Anleihenwert zurück.“

„So billig kommt man wohl sonst nirgends an seine europäische Aufenthaltsgenehmigung. Bislang haben Familien aus Ägypten, Algerien, Iran Jordanien und der Türkei bei dem „Angebot“ zugeschlagen“ schreibt die „Deutsche Welle“. Für die 360.000 Euro können vier Familienmitglieder einreisen, jeder Zusätzliche kostet 2000 Euro.

Bisher nutzten 18.000 Menschen dieses Angebot

Ungarns Innenminister Sandor Pinter gab bekannt, dass bereits 18.000 Menschen seit 2013 einen Aufenthaltsstatus über dieses Programm erhalten haben. Im August 2016 wurden auf diese Weise 798 Staatsanleihen ausgegeben – die meisten davon gingen an Chinesen.

Buchtipp zum Thema: Massenmigration als Waffe von Kelly M. Greenhill

Die Webseite des Anleiheprogramms ist auf den Namen Balazs Garamvolgyi registriert, er ist der Honorarkonsul Bahrains in Ungarn. Die Webseite ist auf chinesisch und englisch zu finden.

Schlepper an der serbisch-bulgarischen Grenze: Kreativität in Bulgarien

„ARD-Wien“ berichtete im August über folgende Methode in Bulgarien: Werden Schlepper festgenommen so werden sie zeitnah damit offiziell beauftragt, illegale Migranten ins Inland zu transportieren. Der beschriebene Fall von einem 34-Jährigen, der mit 66 illegalen Migranten unterwegs war, ist sehr anschaulich.

Der Schlepper, der für ca. 800 Euro pro Kopf Menschen ins Land holte, wurde festgenommen und drei Tage später wegen Menschenhandel angeklagt. Einige Tage später erhielt er einen Auftrag von der Grenzpolizei – und sollte offiziell die „Beförderung der aufgegriffenen illegalen Migranten von der Grenze in die Flüchtlingszentren ins Inland“ übernehmen.

Einen Tag nach Veröffentlichung der ersten Medienberichte zu diesem Fall „mussten der Leiter der Grenzpolizei und sein Stellvertreter gehen“. Nun wird geprüft, ob der schon unterschriebene Vertrag für nichtig erklärt werden kann.

http://www.anonymousnews.ru/2016/11/01/balkanroute-wieder-offen-zehntausende-stroemen-richtung-deutschland-medien-schweigen/

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