Silvester-Übergriffe: Freispruch und je 4600 Euro Entschädigung für Angeklagte

In einem Prozess um die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht hat das Landgericht Hamburg am Dienstag einen Iraner, einen Tunesier und einen Marokkaner freigesprochen. Die drei Männer, die eine 18-Jährige Studentin befummelt haben sollten, erhalten für ihre Zeit in Untersuchungshaft eine Entschädigung von jeweils rund 4600 Euro.

Silvester-Übergriffe: Fall des Jahrhunderts?In dem Verfahren kritisierte die Vorsitzende Richterin die Ermittlungsbehörden scharf, wie Spiegel Online berichtet. Bei der Vernehmung der betroffenen Frau seien schwere Fehler gemacht worden.

So habe sich die 18-Jährige vor der ersten Vernehmung bei der Polizei Bilder eines Fotografen anschauen können, die die Geschehnisse an der Reeperbahn und der Großen Freiheit dokumentierten. Erst nachdem dadurch die Wiedererkennungsleistung des Opfers verfälscht worden sei, sei die Frau befragt worden, sagte ein Gerichtssprecher. Zudem sei mindestens einer der drei nun Freigesprochenen erst dann auf Videoaufnahmen zu sehen gewesen, nachdem das Opfer den Tatort bereits verlassen hatte. Auch bei den beiden anderen Angeklagten habe es „starke Anhaltspunkte“ gegeben, dass sie nicht an dem Übergriff beteiligt waren. Feuerwerk Wien: Neun Iraker nach Gruppenvergewaltigung zu Silvester festgenommen

FeuerwerkDie Männer aus Marokko, Tunesien und dem Iran erhalten für ihre Zeit in Untersuchungshaft eine Entschädigung von 25 Euro pro Tag, insgesamt jeweils rund 4600 Euro. Nach der Silvesternacht hatten nach Angaben des Bundeskriminalamts rund 400 Frauen in Hamburg und rund 650 Frauen in Köln Anzeige wegen sexueller Übergriffe erstattet. Insgesamt habe es knapp 900 Sexualdelikte mit mehr als 1200 Opfern gegeben. Es seien aber nur 120 Verdächtige ermittelt worden, hieß es im Sommer. Nur eine Handvoll Täter wurde demnach je verurteilt.

Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20161102313205851-freispruch-im-sex-mob-prozess-in-hamburg/

Honigmann – Nachrichten vom 2. November 2016 – Nr. 958

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„Tagesspiegel“ fordert: Ehe für Deutsche ab 18, für muslimische Migranten ab 14

kinderehe

(David Berger) Wer geglaubt hatte, die derzeit um sich greifende Verharmlosung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – wenn sie nur einen muslimischen Hintergrund hat, sei nicht mehr zu überbieten, der wird nun von einem Kommentar im „Tagesspiegel“ eines besseren belehrt.

Ein Malte Lehming* präsentiert dort, wie gedankliche Schizophrenie bzw. scheinheilige, in Wirklichkeit von einem tiefen Rassismus durchdrungene Doppelmoral funktioniert.

Während er für Deutsche – angesichts der Ausnahmeregelung für Eheschließung ab 16 Jahren – fordert: „In Deutschland müssten Kinder- und Jugendlichen-Ehen verboten werden.“

– sieht er dieses Verbot für Migranten, die bei uns leben, tatsächlich als „inhuman“ an. Für Muslime, die in Deutschland leben, gelte im Hinblick auf die Kinderehe: „Ein generelles Verbot wäre inhuman“.

Noch einmal, dass man es auch glauben kann: Was Deutschen erst ab 18 Jahren erlaubt sein soll, soll für Migranten ab 14 möglich sein: „Bei Jugendlichen zwischen 14 und 18 sollte es verpflichtende Einzelfallentscheidungen speziell geschulter Familienrichter unter Einbeziehung des Jugendamtes geben“.

Entweder ist diese Kombination von Forderungen einer intellektuellen Überforderung des Tagesspiegel-Kommentators geschuldet oder er gehört mit zu jenen Linken, die dauernd „Rassismus“ und „Nazi“ schreien, während sie selbst – ohne es zu bemerken – einen üblen Rassismus kultivieren:

Denn wer, wie Lehming davon ausgeht, dass das Kindeswohl syrischer oder afghanischer Mädchen weniger schützenswert ist als das von deutschen Mädchen im gleichen Alter, darf sich nicht wundern, wenn man seine Aussagen für rassistisch hält.

Ähnlich dümmlich und gegen jede Logik verläuft auch die Begründung seiner These, Kinderehen hätten mit dem Islam nichts zu tun. Er schreibt dazu: „Dabei sind Kinderehen beileibe kein Islam-Phänomen. In Indien etwa weisen Bundesstaaten wie Jammu und Kaschmir, die einen hohen muslimischen Bevölkerungsanteil haben, sehr niedrige Kinderehen-Raten auf.“

Ok, die Lehmingsche Logik lautet also:

Weil es unter der enormen Zahl von islamischen Ländern, bei denen Kinderehen üblich sind und von denen uns die Nachrichten erreichen, dass 8-jährige Kindsbräute in der Hochzeitsnacht mit ihrem 40-jährigen Gatten verbluteten, zwei Ausnahmen gibt, ist der gesamte Islam frei gesprochen …

Der Kommentar im „Tagesspiegel“ bestätigt eine tiefe Einsicht der Philosophie: Moralische Verwahrlosung geht immer auch mit intellektueller Verwahrlosung einher. Beides sind die Eltern jener ideologischen Verblendung, die unsere Medien zu willfährigen Instrumenten korrupter Politiker haben werden lassen.

***

*Die „Sezession“ schrieb schon Anfang 2015 über den Autor:

„Malte Lehming, „Meinungschef“ des Tagesspiegel, ist als Fetzenschädel bekannt. Eine konsistente Grundhaltung ist bei dem Mann nicht erkennbar, die Behauptung einer „eigenen Meinung“ erscheint hier mehr als Selbstkonzept.“

(c) y SVG version by Bouwe Brouwer (50 Jahre Bundesanstalt für Straßenwesen, S. 35) [Public domain], via Wikimedia Commons

„Tagesspiegel“ fordert: Ehe für Deutsche ab 18, für muslimische Migranten ab 14