Alltägliche Chemikalien: Gift für Kindergehirne

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Bei 9 von 10 schwangeren Frauen liessen sich in einer Untersuchung über 60 Chemikalien in relevanten Mengen finden. Dabei handelt es sich um Chemikalien, die aus alltäglichen Gebrauchsgegenständen stammen, aus Möbeln, Textilien, Verpackungen, Plastikprodukten, Körperpflegemitteln, Abgasen und natürlich aus Lebensmitteln.

Die gefundenen Chemikalien zählen zu jenen, die insbesondere das Hormonsystem und über diesen Umweg auch die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen können. Sie tun dies nicht nur während der Schwangerschaft, sondern bis ins frühe Erwachsenenalter hinein.

Allgegenwärtige Chemikalienbelastung gefährdet Gehirnentwicklung von Kindern

Verhaltensstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Konzentrationsschwäche und verminderte IQs bei Kindern könnten in manchen Fällen auch auf die allgegenwärtige Chemikalienbelastung zurückzuführen sein.

In einem Bericht vom Juli 2016 weisen Dutzende von Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten auf die weit verbreitete Chemikalienbelastung unserer Umwelt und ihre Folgen für die Gesundheit hin. Besonders Kinder seien gefährdet. Die Gifte stören die Nerven- und Gehirnentwicklung sowohl bei Embryonen als auch bei Kindern jedweden Alters (Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos (Video)).

Der Bericht „Projekt TENDR: Untersuchung von Umweltrisiken auf die Entwicklung des Nervensystems“ erschien im Fachmagazin Journal Environmental Health Perspectivesund ist das Ergebnis der Forschungsarbeiten am Children`s Environmental Health Research Center in Illinois.

Schwangere sind mit Dutzenden Chemikalien belastet

Das Team um Dr. Susan Schantz – Leiterin des o. g. Research Centers sowie Professorin an der Universität von Illinois – bezog sich in seinem Bericht u. a. auf eine Untersuchung aus dem Jahr 2011.

Damals hatten Woodruff et al. die Chemikalienbelastung bei schwangeren Frauen untersucht. 90 Prozent der knapp 280 untersuchten Frauen hatten von 163 gesuchten Chemikalien 62 im Körper und zwar in signifikanten Mengen (Schwimmbad, Pool, Freibad: Wasser enthält mehr als 100 eklige Chemikalien).

 

Dazu gehörten u. a. die folgenden:

  • Blei

  • Quecksilber

  • Organophosphate (Pestizide in der Landwirtschaft und im Kleingarten)

  • Phthalate in Arzneimitteln (z. B. in solchen, die magensäureresistent sind, also erst im Darm ihre Wirkstoffe freigeben), Kunststoffen und Körperpflegemitteln

  • Flammschutzmittel, bekannt als polybromierte Diphenylether (PBDEs) z. B. in Polstermöbeln

  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die von Abgasen aus der Holz- und Erdöl- oder Kohleverbrennung stammen

  • Polychlorierte Biphenyle (PCB), einst als Kühl- und Schmiermittel für Transformatoren oder anderen elektronischen Gerätschaften (PCBs wurden 1977 in den USA verboten, können aber noch Jahrzehnte in der Umwelt bestehen.)

Diese Chemikalien sind überall vorhanden, nicht nur in der Luft und im Wasser, sondern in allen Dingen, die wir täglich verwenden – ob Gebrauchsgegenstand, Kleidung oder Körperpflegemittel“, sagt Dr. Schantz

Wie Chemikalien das Gehirn schädigen

Das menschliche Gehirn entwickelt sich über einen sehr langen Zeitraum von der Schwangerschaft bis ins frühe Erwachsenenalter hinein. Der Grossteil der Entwicklung aber geschieht vor der Geburt. Die Nervenzellen werden gebildet, reifen und differenzieren aus. Wird dieser Prozess zu irgendeinem Zeitpunkt gestört oder unterbrochen, kommt es zu dauerhaften Schäden.“ (Endstation Gehirn: Die Verblödung schreitet voran)

Einige der Chemikalien wie z. B. Phthalate und PBDEs sind bekannt für ihre hormonähnliche Wirkung. Sie werden daher endokrine Disruptoren genannt, da sie das Hormonsystem beeinträchtigen können. In den USA beispielsweise sind die meisten schwangeren Frauen mit Phthalaten und PBDEs belastet, beide stören die gesunden Funktionen der Schilddrüse und ihren Hormonen (Wasser in Plastikflaschen: 24.000 schädliche Chemikalien – einschließlich hormonaktiver Substanzen).

„Die Schilddrüse ist in fast jeden Bereich der Gehirnentwicklung involviert – ob Bildung der Nervenzellen, Zellteilung, Zellwanderung oder Myelinisierung der Axone, nachdem sich die Zellen ausdifferenziert haben“, erklärt Dr. Schantz, „Sie reguliert viele Gene, die zur Entwicklung des Gehirns erforderlich sind.“

 

Chemikalienbelastung: Mögliche Ursache für Verhaltensstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite

Schantz und ihre Kollegen untersuchten aber nicht nur Schwangere, sondern auch Kinder, um festzustellen, ob eine vorgeburtliche Belastung mit Phthalaten oder anderen endokrinen Disruptoren zu Änderungen im Gehirn oder Verhalten führen können. Denn Studien bringen eine Phthalatbelastung längst mit Aufmerksamkeitsdefiziten, vermindertem IQ und Verhaltensstörungen bei Kindern in Verbindung (Phthalate: Hormonell wirksame Kuscheltiere – Wenn Kosmetik und Kleidung giftig sind).

Der Bericht von Schantz und Kollegen kritisiert nicht zuletzt die derzeitigen gesetzlichen Lücken, die erlauben, dass Chemikalien in das Leben der Menschen Einzug halten können, ohne dass irgendjemand einen Überblick hätte, wie sich diese auf die Gesundheit von Kindern oder Embryonen auswirken.

„Bei den meisten Chemikalien wissen wir nicht leise, wie diese die Gesundheit der Kinder beeinflussen können – ganz einfach deshalb nicht, weil es noch nicht untersucht wurde“, so Schantz.

„Wenn wir daher auch nur ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bei einem Stoff finden, sollten wir die Verantwortlichen dazu bringen, die Produktion oder den Einsatz der entsprechenden Chemikalie zu stoppen. Wir sollten jedenfalls nicht 10 oder 15 Jahre warten und zulassen, dass zwischenzeitlich unzählige Kinder Chemikalien ausgesetzt bleiben, nur weil wir erst zu hundert Prozent sicher gehen möchten, dass es sich um tatsächlich schädliche Stoffe handelt.“

Was lässt sich nun tun, um den betreffenden Chemikalien möglichst aus dem Wege zu gehen?

 

Mit Entgiftung die Chemikalienbelastung reduzieren

In erster Linie meidet man Plastik und Umverpackungen wo immer möglich (Mikroplastik in Nord- und Ostsee stark belastet – wie unsere Körper) und greift auf ökologische Lebensmittel, Körperpflegemittel und Gebrauchsgegenstände zurück (Parabene: So gefährlich sind die Zusatzstoffe in Kosmetikprodukten). Verwenden Sie in jedem Fall Glasgefässe zur Aufbewahrung von Lebensmitteln.

Zusätzlich helfen regelmässige entgiftende Massnahmen sowie Massnahmen, die die körpereigene Entgiftungsfähigkeit verstärken. Auf diese Weise können insbesondere Frauen die Belastung ihrer künftigen Kinder während der Schwangerschaft deutlich reduzieren.

Zu den entgiftenden Massnahmen, die eine Belastung mit Phthalaten reduzieren können, gehört auch der regelmässige Saunagang, da Studien zeigten, dass Phthalatbestandteile verstärkt über den Schweiss ausgeschieden werden können.

Auch Indol-3-Carbinol bzw. DIM kann zu einem entsprechenden Entgiftungsprogramm gehören. Der Stoff, der sich in den bekannten Kreuzblütengewächsen (Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Kresse, Senf etc.) findet, aber auch als Nahrungsergänzung eingenommen werden kann, schützt u. a. vor den schädlichen Auswirkungen von Bisphenol A, einer weiteren Chemikalie, die heute weit verbreitet ist und hormonähnliche Wirkung hat (Die Welt ertrinkt in Chemikalien).

Umfassende Informationen zu einem ganzheitlichen Entgiftungsprogramm, das sowohl direkt entgiftende Massnahmen enthält als auch solche, die die körpereigene Entgiftungsfähigkeit verbessern, finden Sie hier: Die ganzheitliche Entgiftungskur

Beachten Sie, dass Entgiftungskuren nicht unter dieser Bezeichnung verkauft werden dürfen und daher z. B. als Vitalkur angeboten werden, die zumeist über einen Zeitraum von 4 Wochen durchgeführt werden.

Meist kann man zwischen verschiedenen Vitalkuren wählen, die sich in ihrer Intensität unterscheiden.

Literatur:

Statt Plastik: Schöne Sachen zum Selbermachen – das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle von Jutta Grimm

Plastikfreie Zone: Wie meine Familie es schafft, fast ohne Kunststoff zu leben von Sandra Krautwaschl

Plastic Planet – limitierte plastikfreie Öko-Verpackung

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 03.08.2016

Weitere Artikel:

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Giftstoffe im Shampoo

(Zentrum der Gesundheit) – Vielleicht gehören auch Sie zu jenen Menschen, die regelmässig ein Shampoo verwenden, das dem Haar Struktur, Glanz und Fülle verleiht – kurzum eines, was die Werbung in derart ansprechender Weise beschreibt, dass man es einfach kaufen muss. Doch bevor Sie sich von den scheinbaren Vorzügen dieser Shampoos blenden lassen, sollten Sie einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Viele von diesen Shampoos enthalten potentielle Giftstoffe, die mehr als „nur“ bedenklich sind. Unter Anbetracht der Tatsache, dass jede Substanz über die Kopfhaut in den Körper gelangt, können einige der enthaltenen Stoffe Ihre Gesundheit immens gefährden.

Giftstoffe im Shampoo

Herkömmliche Shampoos

Shampoos bestehen in erster Linie aus einer Mischung von Wasser und chemischen Tensiden. Hierbei handelt es sich um waschaktive Substanzen, die Schmutz- und Fettablagerungen im Haar lösen. Hinzu kommen eine ganze Reihe weiterer chemischer Inhaltsstoffe, die dazu beitragen, dass das Shampoo angenehm duftet, eine ansprechende Farbe und eine gute Konsistenz aufweist, das Haar leicht frisierbar macht, einen natürlichen Haarglanz zaubert und dem Shampoo eine möglichst lange Haltbarkeit beschert.

Viele Shampoo-Inhaltsstoffe sind gesundheitsgefährdend

Bei den meisten dieser Inhaltsstoffe handelt es sich um sehr aggressive Chemikalien, die der Gesundheit nachweislich schaden. Sie wirken entweder schon als Einzelsubstanz schädlich oder werden in Kombination mit anderen Inhaltsstoffen zu Problemsubstanzen, die verschiedene Gesundheitsrisiken bergen. Angefangen bei Hautproblemen bis hin zu Krebserkrankungen – das Spektrum der möglichen Gesundheitsschäden ist gross.

In der folgenden Auflistung sind einige der häufig im Shampoo verwendeten Inhaltsstoffe aufgezählt – inklusiver ihrer Gesundheitsrisiken.

Propylenglykol

Propylenglykol ist ein Erdöl-Derivat, welches in Shampoos und anderen Pflegeprodukten als Feuchthaltemittel Verwendung findet. Es soll die Hautfeuchtigkeit erhalten und das Entweichen des im Shampoo enthaltenen Wassers verhindern. Gleichzeitig hat es jedoch eine hautreizende Wirkung und kann allergiesche Reaktionen auf der Haut auslösen, so dass Propylenglykol eigentlich nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen sollte.

Die Gefahr besteht unter anderem darin, dass Propylenglykol aufgrund seiner aggressiven Reizwirkung die Kopfhaut durchlässig macht, so dass die Substanz – einschliesslich aller anderen enthaltenen chemischen Inhaltsstoffe des Shampoos – deutlich schneller über in den Körper gelangt. Hier können sie zu Organschäden – insbesondere zu Leber- und Nierenschäden führen.

Sodium Lauryl Sulfat oder SLS (auf Deutsch: Natriumlaurylsulfat)

Lauryl-Sulfate sind stark entfettende Schaumbildner, die zur Austrocknung der Kopfhaut führen können. Sie greifen zudem die Schleimhäute und die Augen an und sind generell hautreizend. Einmal im Körper angekommen können Lauryl-Sulfate schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort eingelagert werden, was zu Langzeitschäden dieser Organe führen kann.

Im Bereich der Augen kann Sodium Lauryl Sulfat bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, dass sich die Augen nicht richtig entwickeln. Darüber hinaus kann Sodium Lauryl Sulfat krebsauslösende Nitrosamine enthalten.

Sodium Laureth Ether Sulfat oder SLES (auf Deutsch: Natriumlaurylethersulfat) Sodium Laureth Ether Sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-Lauryl-Sulfats. Während des Umwandlungsprozesses dieser Subastanz entsteht das gefährliche Dioxan – die Hauptsubstanz in dem chemischen Entlaubungsmittel „Agent Orange“. Diese steht im Verdacht, als Auslöser für zahlreiche Krebserkrankungen verantwortlich zu sein.

Dioxan kann sich als Verunreinigung in Shampoos befinden, die SLS oder SLES enthalten. Sodium Laureth Ether Sulfat zeigt ebenso wie das Sodium Lauryl Sulfat eine stark entfettende sowie haut- und schleimhautreizende Wirkung.

Diethanolamin DEA / TEA (Triethanolamin)

Beide Substanzen werden im Shampoo als Feuchthaltemittel und Weichmacher eingesetzt werden. In Verbindung mit anderen chemischen Inhaltsstoffen können sie gefährliche Nitrosamine entwickeln. Das sind Stoffe, die im Verdacht stehen, insbesondere die Leber, die Nieren und das Erbgut zu schädigen. Sie zählen zu den krebserregendsten Stoffen überhaupt. Daneben können DEA als auch TEA Allergien auslösen, sind haut- und schleimhautreizend sowie potentiell giftig.

Polyethylenglykol PEG (Tensid)

Zur Gruppe der Polyethylenglykole zählen all jene Tenside, die die Silben „PEG“ oder „eth“ im Namen enthalten (siehe SLES). Zur Herstellung der PEG`s wird Ethylenoxid verwendet. Hierbei handelt es sich um eine extrem reaktionsfreudige, potentiell krebserzeugende, erbgut- und fruchtschädigende Substanz. Da PEGs in der synthetischen Herstellung sehr billig und leicht abwandelbar sind, finden sie in sehr vielen Produkten Verwendung.

Genau wie SLS kann auch der Shampoo-Inhaltsstoff PEG auf eine mögliche Verunreinigung mit Dioxan hinweisen.

Konservierungsstoffe im Shampoo

Wie bereits einleitend erwähnt, enthalten Shampoos in erster Linie grosse Mengen an Wasser, das schnell zum Brutplatz für Bakterien werden kann. Um das Shampoo vor dieser Entwicklung zu schützen und somit eine lange Haltbarkeit zu erreichen, werden den herkömmlichen Shampoos chemische Konservierungsstoffe zugefügt.

Parabene

Parabene können das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien wirksam verhindern, daher werden sie als Konservierungsmittel in den meisten herkömmlichen Kosmetikprodukten eingesetzt – so auch in Shampoos. Sie gelten als Kontakt-Allergene, die auf der Kopfhaut entsprechende Reaktionen auslösen können.

Parabene greifen in den Hormonhaushalt ein

Das Fatale an Parabenen ist, dass sie in ihrer chemischen Struktur dem Hormon Östrogen sehr ähnlich sind. Sie sind in der Lage, den Hormonhaushalt durcheinander zu bringen, indem sie im Körper zu einer Östrogen-Dominanz führen. Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Hormonsystem kann bei Frauen zu Stimmungsschwankungen und PMS, bis hin zur Gebärmutter- oder Brustkrebserkrankung führen. Bei Männern – insbesondere bei männlichen Kindern und Jugendlichen kann eine Östrogen-Dominanz zu einer Verweiblichung, wie beispielsweise einer Brustentwicklung, beitragen.

Methylisothiazolinone

Methylisothiazolinone werden wie Parabene gegen das Wachstum von unerwünschten Mikroorganismen im Shampoo verwendet. Methylisothiazolinone können jedoch starke Kontaktallergien auslösen und werden sogar verdächtigt, eine fruchtschädigende Wirkung zu haben.

DMDM Hydantoin

Diese Substanz sorgt in Kosmetikprodukten wie Shampoos ebenfalls dafür, dass diese nicht schimmeln oder sich Bakterien in ihnen ansiedeln. DMDM Hydantoin ist jedoch dafür bekannt, dass es Formaldehyd freisetzt. Formaldehyd lässt die Haut schneller altern, reizt die Schleimhäute und kann Allergien auslösen. Es wird sogar vermutet, dass DMDM Hydantoin krebserregend ist.

Silikone im Shampoo

Silikone legen sich wie ein Film um jedes einzelne Haar und machen es auf diese Weise glatt, glänzend und leicht kämmbar. Oberflächlich betrachtet erscheint das Haar in einem guten Zustand, doch dies sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Silikon der Gesundheit schadet. Der Grund dafür liegt darin, dass Silikone nicht wasserlöslich sind und somit bei der Haarwäsche auch nicht ausgewaschen werden können. Ganz im Gegenteil – es legen sich bei jedem Haarewaschen weitere Silikone auf das Haar. Das Haar wird regelrecht vom Silikon umschlossen.

Silikone versiegeln die Kopfhaut

Fatal ist in diesem Zusammenhang vor allem die Tatsache, dass das Silikon nicht „nur“ das Haar, sondern auch die Kopfhaut versiegelt. Sie kann nicht mehr atmen, so dass sie ihre wichtige Funktion als Ausleitungsorgan für Gifte und andere Schadstoffe nicht mehr wahrnehmen kann. Dieser Fakt führt dazu, dass der Körper schliesslich versucht, die Schadstoffe über andere Hautstellen auszuscheiden. So entstehen Hautprobleme, wie unreine Haut, Pickel etc., bis hin zu Hauterkrankungen wie z. B. Neurodermitis.

Im schlimmsten Fall sind jedoch auch die anderen Hautregionen durch Silikone, die beispielsweise in Körperlotionen die Haut so wunderbar zart machen, bereits abgedichtet. Dann hat der Körper keine andere Wahl, als die gefährlichen Gifte einzulagern. Dass diese Notmassnahme zu vielen Erkrankungen führen kann, wird niemanden erstaunen.

Duftstoffe/Parfüm

Bei den synthetischen Duftstoffen handelt es sich meist um Moschusverbindungen, die aus einigen tausend Chemikalien zusammengesetzt sein können. Bei vielen Menschen lösen sie Kopfschmerzen, Schwindel, Reizung der Atemwege und/oder Übelkeit aus. Auch allergische Reaktionen können von diesen Duftstoffen ausgehen. In Tierversuchen zeigten sie eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung. Die Substanzen reichern sich im Fettgewebe an und sind sogar in der Muttermilch nachzuweisen.

Kinder und kranke Menschen sind besonders gefährdet

Die Liste der oben aufgeführten schädlichen Inhaltsstoffe in Shampoos liesse sich noch weiter fortführen. Zusammenfassend kann man jedoch schon jetzt sagen, dass all diese Substanzen über die Kopfhaut in den Blutkreislauf gelangen und so zu Organbelastungen sowie zur Beeinträchtigung der Regulationssysteme führen und letztlich sogar Krebserkrankungen auslösen können. Ganz besonders gefährdet sind schwangere und stillende Frauen, kleine Kinder sowie kranke oder geschwächte Menschen, deren körpereigene Abwehrkräfte noch nicht, oder nicht mehr ausreichend aktiv sind. Diese Personen sollten Produkte mit den erwähnten Inhaltsstoffen unbedingt konsequent meiden und stattdessen auf natürliche, unbedenkliche Shampoos zurückgreifen.

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Israelische Flugzeuge sprühen Chemikalien über Landwirtschaftsflächen in Gaza

yoice.net Media

Israelische Flugzeuge haben palästinensische Farmen im belagerten Gaza-Streifen mit giftigen Chemikalien innerhalb von drei Tagen in Folge besprüht.
Gemäß dem palästinensischen Landwirtschaftsministerium haben die israelischen Flugzeuge getreideabtötende Schädlingsbekämpfungsmittel im östlichen Khan Yunis und Zentral-Gaza ausgebracht. Das mit Sitz in Gaza befindliche Ministerium sagt, daß der Angriff eine Vielzahl von Getreide beschädigt und schwere finanzielle Verluste verursacht. Palästinensische Einwohner und Beamte sagen, daß israelische Kräfte absichtlich Schädlingsbekämpfungsmittel auf landwirtschaftlichen Ländereien in der Nähe der Grenze von Gaza im Rahmen eines Versuchs zerstäuben, um offenbar eine Nahrungsmittelquelle in der blockierten Küstenenklave zu beseitigen.

Quelle (Israeli planes spray chemicals on Gaza farmland): https://www.youtube.com/watch?v=YDr9V…

MOYO Film – Videoproduktion

Sprecher © Stoffteddy (Ton-Mix)
(www.moyo-film.de / Radio MOPPI) 2015

http://www.moyo-film.de/http://www.yoice.net/

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