Veröffentlicht am 11.04.2014
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Im Westen wird Michail Chodorkowski als Freiheitsheld und Gerechtigkeitskämpfer hochgejubelt,
der ungerechterweise wegen seiner Kritik an Putin und dem Kreml einen Scheinprozess erhielt.
Doch wer ist er wirklich?
Chodorkowski, ein Russe mit jüdischen Wurzeln, nutzte die Privilegien der kommunistischen
Jugendorganisation Komsomol und wurde durch unlautere Tauschgeschäfte rasch reich.
1990 gründete er die Bank Menatep, deren Hauptaufgabe die Privatisierung groβer Staatsunternehmen
und später die Verwaltung von 600 Mio. Dollar des Finanzministeriums war. Anlässlich einer
Auktion durch die Menatep- Bank (!) kaufte Chodorkowski als einziger Bieter den staatlichen
Ölkonzern Yukos für einen Bruchteil seines Wertes. Dadurch wurde er zum reichsten und
einflussreichsten Mann Russlands.
Sein Ziel war, die russischen Ölgeschäfte in die Hände der westlich-jüdischen Finanzelite zu
spielen. Putin verhinderte jedoch, dass Rockefellers Ölgigant Exxon 40 % von Yukos Oil übernehmen
konnte. Stattdessen wurde Chodorkowski verhaftet wegen schweren Betrugs, Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Wegen seinen Beziehungen zu den mächtigsten Menschen der Welt und zu PR-
Agenturen ist er aber schon wieder auf freiem Fuβ — und fit für neue Untaten.
Dazu ein Zitat von ihm aus dem Jahre 1993:
„Wir wollen nicht verbergen, dass wir beseelt sind vom Reichtum. Unsere Ziele sind klar, die Aufgaben festgelegt — wir wollen Milliardäre werden. Unser Kompass ist der Gewinn. Unser Idol ist Ihre Majestät, das Kapital.“
Quellen/Links:
http://www.netstudien.de/Russland/cho…
– http://www.nachdenkseiten.de/?p=19739…
